#18 – Terrassen-Modernisierung am Gartenhaus – III

Das Projekt ist ein Mehrteiler! Eine Übersicht aller Bauberichte findet ihr hier.

Letzten Samstag (28. April 2018) ging es weiter an der Terrasse im elterlichen Garten. für heute stand die Fertigstellung der Seitenwände, die Vorbereitung der Deckelkonstruktion sowie der Steg entlang der Nachbargartens auf dem Plan.

Mein Vater hatte die ehemaligen Terrassen-Dielen im Laufe der Woche bereits mit dem Metabo SXE125 grob und danach fein abgeschliffen und mit der neuen Lasur gestrichen.

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Die Seitenwände

Daher konnten wir Samstag direkt damit beginnen, die Seiten der Kiste fertigzustellen. Ähnlich, wie bei dem Blumenkübel, den ich für meine Eltern im letzten jähr gebaut habe, hatten wir uns dazu entschlossen die Enden jeweils im Wechsel überlappen zu lassen, sodass immer ein Kopfende zu sehen ist, dann wieder kein usw.

Das bedeutete auch, dass wir die Kopfseite zum Garten noch mal abmontieren mussten, um dort noch zwei Bretter einzukürzen und alle erneut zu streichen.

Außerdem stand erneut ein Längsschnitt mit der HS7601 von Makita auf unserer Aufgabenliste, um das letzte Brett über der Terrasse einzupassen.

Bevor wir dann aber alles montiert haben, gab es noch einen kurzen Abstecher in die Innenausstattung der Kiste, da es noch die Algen-Lampe zu platzieren galt. Der Zulauf vom Teich kommt unten in die Kiste rein, muss in die Algen-Lampe und dann nach oben zur Filter-Box weg.

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Zum Anschluss von unten an die Algenlampe haben wir mit der Bohrmaschine und einer Lochsäge ein passendes (65 mm) Loch in einen Dielen-Rest gebohrt, durch den der Schlauch samt Anschluss passt.

So können wir die Algenlampe auf dem Dielenbrett fixieren und kommen dennoch gut an alle wichtigen Stelen dran, um Reinigungen oder Wartungen durchzuführen, oder um die Pumpen-Anlage zum Winter abzubauen.

Eine neue Maschine

Dank Internet und eBay Kleinanzeigen hat im Laufe der letzten Woche eine neue Maschine ihren Weg zu mir gefunden. Der Fein Multimaster FFM350Q ist wahrscheinlich vielen ein Begriff und ich hatte das Glück einen gebrauchten zu einem guten Preis zu bekommen.

Natürlich gab es auch direkt eine Aufgabe für das neue Gerät. Die Oberkanten der Kiste waren noch mit der alten, schlecht haftenden Farbe gestrichen. Das konnte nicht so bleiben, also galt es die gesamte Kanten von oben und in die Fasen abzuschleifen. Zusammen mit dem CTL-MIDI von Festool und P80er Schleifpapier ging es der Kante mit dem Multimaster an den Kragen.

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Der Steg

Danach stand bei uns Aufgabenteilung auf dem Plan. Mein Vater hat die Deckelkonstruktion vorbereitet und ich habe mich um den Steg entlang des Nachbargartens gekümmert.

Dabei kamen auch zum ersten mal meine Kniepolster von Weitblick Workwear im wahrsten Sinne des Wortes zum Einsatz. Die neue Hose bietet nämlich zwei Taschen vor den Knien, in die die Polster eingesetzt werden können.

Bei der eigentlichen Montage kamen dann erneut unsere beiden Makita Schrauben, die SPAX Abstandsklötzchen und Edelstahl-Terrassenschrauben zum Einsatz.

Die Deckelkonstruktion

Von der Konstruktion der Auflagen für die beiden Deckel gibt es leider keine Bilder. Wir haben vier Douglasie-Rahmenhölzer passend abgelängt und in gleichen Abständen an der Oberseite montiert. Außerdem wurden sechs Dielen-Stücke verschraubt, die fest an der Kiste bleiben werden. zwischen diesen Begrenzungen werden die zwei Deckel ihren Platz finden.

Zwischenstand

Das aktuelle Ergebnis unserer Arbeit sieht nun so aus. Wir sind schon sehr zufrieden und der Vorher-Nachher vergleich resultiert ganz klar in einem „Das hat sich gelohnt!“.


 

In eigener Sache

Wie ihr auf den Bildern oben schon sehen konntet, besitze ich inzwischen ordentliche Arbeits- & Sicherheitsschuhe und Arbeitskleidung. Die Schuhe hat mir die Firma Elten aus Uedem (Nachbarort zu Goch) zur Verfügung gestellt und meine neue Arbeitskleidung stammt von Weitblick Workwear, wie oben bereits erwähnt.

Elten Sicherheitsschuhe Mit meinen neuen Sicherheitsschuhen bin ich sehr zufrieden. Dank Stahkappe und Metallfreiem Durchtrittschutz sind meine Füße gut geschützt, ich habe dennoch keinen Klotz am Bein, da die Schuhe trotz der Sicherheit ein angenehmes Gewicht haben.

Weitblick Workwear Meine Ausstattung von Weitblick Workwear umfasst eine Bundhose (Greybull 2.0), eine Jacke (Greybull 2.0), zwei T-Shirts und zur Hose passende Kniepolster. Alle Teile habe ich in Größen erhalten, die ich auch im normalen Alltag trage. Hose und T-Shirts passen sehr gut, die Jacke fällt für meinen Geschmack etwas groß aus, andererseits passt dadurch im Winter aber auch noch mal ein dicker Pulli mit rein. Lediglich die Kniepolster sind in meinen Augen noch ausbaufähig. Sie lassen sich nur mit viel Mühe in die Taschen einführen und auch das herausziehen gestaltet sich schwerer, als es nun klingen mag. Weitblick hat bereits dieses Feedback von mir erhalten und an das Produkt-Managament weitergegeben.

Ich danke beiden Firmen für die Unterstützung meines Instagram-Profils und diesem Blog, denn ohne die Kooperationspartner wäre – zumindest mir – dieses Hobby nicht in dieser Form möglich. Danke dafür!

Hier noch ein paar Impressionen vom ‚großen Liefertag‘, alle Pakete kamen gleichzeitig.

 

#16 – Terrassen-Modernisierung am Gartenhaus – I

Das Projekt ist ein Mehrteiler! Eine Übersicht aller Bauberichte findet ihr hier.

Dass man sich nicht immer auf den Rat anderer verlassen sollte, sondern eher auf sein Bauchgefühl, das zeigt sich immer mal wieder im Leben. Bei mir, genauer gesagt bei meinen Eltern, hat es sich zuletzt bei der Gartenhaus-Terrasse bewahrheitet. Auf Rat eines Bekannten hin hatte mein Vater vor einigen Jahren die Dielen mit einer günstigen Holz-Lasur gestrichen, die aber kurz darauf bereits abblätterte. Aus Unwissenheit hat er danach mit Wetterschutzfarbe versucht zu retten, was noch zu retten war. Leider waren immer noch Reste der Lasur auf den Dielen, weshalb auch die neue Farbe abblätterte.

Dank guter Nachbarschaft und ebenfalls fleißigen Nachbarn, hatten diese vor kurzem einige Quadratmeter Bangkirai Terrassendielen abzugeben. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um der Gartenhaus-Terrasse eine zweite Chance zu geben.

Was die ersten Schritte zur neuen Terrasse waren, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.

Weiterlesen „#16 – Terrassen-Modernisierung am Gartenhaus – I“

#03 – Einen praktischen Unterboden für die Werkbank bauen

Sicherlich bin ich nicht der einzige mit dem Problem, dass mit der zeit immer mehr Stellfläche verloren geht durch neue Werkzeuge Maschinen, bzw. umgekehrt gesagt, immer mehr Stellfläche benötigt wird.

So wurde es auch bei mir irgendwann Zeit sich Gedanken zu machen, wo ich noch Platz entbehren kann und was sich als sinnvoll erweisen könnte.

Nach einigen Überlegungen stand für mich fest, dass ich als allererstes einen Unterboden für meine Werkbank bauen werde, den ich bei Bedarf aber auch wieder rausnehmen kann. Im Baumarkt wurde erneut ein großzügiges Stück MDF (19 mm) erworben und mit meiner Makita Handkreissäge auf Maß geschnitten.

Nun möchte ich den Boden ja aber, wie beschrieben einlegen und auch wieder entnehmen können. Um das möglich zu machen, habe ich mich dafür entschieden die Balken der Holzböcke auszusparen und die Platte so einsetzen zu können. Dank der 19 mm Stärke ist auch keine weitere Unterkonstruktion für mehr Stabilität nötig. Ist ja auch nur eine Ablage.

Aufgelegt wird der Einlage- oder Unterboden dann später auf die Quer-Strebe zwischen den beiden ‚Beinen‘ vom Bock.

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Jetzt, wo klar war wie es werden soll, hieß es: „Ran an die Stichsäge, Fertig, Los!“

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an meinen Vater, dessen Stichsäge hier zum Einsatz kam. Ich habe selber noch keine. Da wir uns aber immer Gegenseitig mit Werkzeugen unterstützen und versuchen, möglichst nichts teures unnötig doppelt zu haben, klappt das immer sehr gut 🙂

Das wars dann eigentlich auch schon. Fertig zusammengebaut sah das ganze dann so aus. Die Kanten habe ich – wie auch schon im Video gezeigt – mit einer Feile rundherum leicht gebrochen, um scharfkantige Stellen zu vermeiden.

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Jetzt noch schnell einräumen und schon ist in den Regalen wieder ein bisschen Platz gewonnen.

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#01 – Schöne Holz-Teelichter einfach selber bauen

Wer kennt das nicht. Die Herbst- und die Weihnachtszeit rücken näher, man braucht Geschenke für die Verwandten und möchte auch selber das schummerige Licht von Teelichtern in der Wohnung genießen können.

Aufgabenstellung

So kam es vor kurzem, dass die beste aller Partnerinnen zu mir kam und mich bat: „Wäre es möglich, dass wir unseren Verwandten dieses Jahr Teelichter schicken?“

Was für mich im Umkehrschluss natürlich bedeuten sollte, dass ich welche bauen muss. Da es unser beider Verwandten sind, haben wir uns auf den Deal geeinigt, dass sie mich beim basteln unterstützt.

Mit dem Bearbeiten vom Material Holz kenne ich mich schon relativ gut aus und so fing ich also an, meine vorhandenen Holz-Bestände auf Teelicht-Größe zu bringen. Das ist keine Aufgabe, die meine Freundin gerne machen möchte – das kann ich auch verstehen.

Nun waren die Hölzer also alle zugeschnitten und grob mit einer Feile von Spänen und Ausrissen befreit, aber noch lange kein Teelicht. Soweit – so gut. Aber es wartet noch einiges an Arbeit auf mich.

Problem: Der Schlauch bleibt nicht an seiner Position liegen

Tja, was mach ich jetzt? Der Schlauch verrutscht jedes Mal von der Position, an die ich ihn zum Absaugen der Späne lege.

Damit die Teelichter aber tatsächlich als Teelicht durchgehen, müssen sie natürlich ein Loch oder eine Vertiefung haben, in die man eine Kerze stellen kann. Als kleine Komfort-Verbesserung bei der Arbeit habe ich mir eine Halterung für den Festool Saugschlach gebastelt, die ich mir zum einen einfach irgendwo auf dem Tisch platzieren kann, zum anderen aber – und das ist der größere Vorteil, dass ich diesen Halter vertikal am Tisch einspannen kann.

Nachdem dieser kleine Exkurs in den Bau von Werkstatthilfen gemeistert war ging es im Anschluss an den komplizierten Teil. Mittig platzierte, möglichst ebene Löcher für die Teelicht-Kerzen bohren.

Da mein Bormax 2.0 Set von FAMAG nur <= 35 mm Bohrer beinhaltet, musste noch ein neuer Bohrer her. Ich wurde bei Amazon schnell fündig und habe mir diesen 40 mm Forstnerbohrer von Bosch bestellt. Und was soll ich sagen. Der Bohrer geht durch die Materialien wie durch Butter, allerdings ist der Span deutlich schlecht zum Absaugen, da relativ lange, zusammenhängende Späne entstehen. Bei den Bormax 2.0 entstehen kurze und kleine Späne, die sich super absaugen lassen.

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Als der Bohrer dann also bei mir eingetroffen war, ging es ans Bohren 🙂 Dazu hab ich den Bosch GBH 2-26 verwendet, das Schnellwechselfutter montiert und den neuen Forstnerbohrer darin eingespannt.

Aber warum eigentlich den schweren Bohrhammer anstelle vom Akkuschrauber? Aufgrund meiner – absolut nicht repräsentativen – Erfahrung, dass ich den Bohrhammer besser zum Werkstück ausrichten kann als den Akkuschrauber.

Nachdem die „einfachen“ Formen fertig waren ging es daran aus den Bankirai Dielen die Teelichter zu schneiden, die ich schon einmal gebaut hatte. Aufgrund erhöhter Nachfrage im Verwandten- und Bekanntenkreis gibt es also eine zweite Auflage dieser Teelichter.

Reflexion: Übung macht den Meister

Beim Bau der ersten Auflage hatte ich noch ziemliche Schwierigkeiten damit die Runde Form der Teelichter sauber auszuschneiden. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass es dabei definitiv nur eins gibt, was dagegen hilft und das ist a) Übung und b) Geduld.

Mit Hektik ist man bei einer Bandsäge an der falschen Adresse, da sich eilige Bewegungen direkt auf das Werkstück übertragen und ihr im schlimmsten Fall von vorne beginnen könnt.

Als erstes galt es also, damit die Form möglichst genau wird, den Zirkel herzunehmen und mehrere Kreise auf den Dielen-Resten zu platzieren, um diese Kreise dann mit einem gelben Wachsmarker nachzuzeichnen, um ihn gut zu sehen.

Problem: Festspannen und gleichzeitig bohren?

Jetzt, wo die runden Teelichter alle ausgeschnitten waren, stand ich vor einer Fragestellung, die ich zuvor bereits ein mal hatte. Wie spanne ich mir die Teelichter am Tisch fest, ohne den Platz fürs Bohre zu blockieren?

Nach einiger Überlegung stand für mich fest, dass meine beiden Hebelklemmen, die ich im Lochraster meiner Werkbank einspannen kann, die beste Wahl sind. Die hab ich dann einfach so platziert, dass die Klemm-Gummis auf den Außenkanten der runden Teelichter aufsetzten und ich dazwischen genug Platz für den 40 mm Fortstnerbohrer hatte.

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Also – Die Teelichter eingespannt und los geht’s 

Danach haben meine Freundin und ich die Teelichter noch mit feinkörnigem Schleifpapier geschliffen, um fiese Holzsplitter zu entfernen, bevor sie von meiner besseren Hälfte mit Leinöl-Firnis eingepinselt wurden und im Anschluss trocknen durften.

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Ich bin sehr zufrieden mit der zweiten Auflage der Teelichter und hoffe sehr, euch zum selber machen angeregt zu haben. Versucht euch einfach dran und wachst an euren Herausforderung.

Multifunktions-Tischplatte – Bau Tag 2

Am letzten Samstag war frühes Aufstehen angesagt. Bereits gegen 10:00 Uhr stand ich bei meinen Eltern auf der Matte, um den Tisch soweit fertig vorzubereiten, dass dieser bereit ist für die Abschlussarbeiten.

Zu erst hieß es die vom letzten Mal übrig gebliebenen acht Lochreihen mit jeweils 10 Löchern zu fräsen. Mit Hilfe der Absaugung und einem Atem-Schutz klappte das ohne weitere Komplikationen und dank des eingezeichneten Rasters sind die reihen auch halbwegs winkelig.

In den folgenden Bildern sehr ihr davon einige Eindrücke. Etwas enttäuscht bin ich vom Adapter für die Führungsschiene. Dieser lässt sich über zwei Schrauben (mit denen man eigentlich das Spiel einstellen kann) an der Schiene befestigen, diese müssen aber mit einem Schraubendrehe seitlich angezogen werden. Das geht leider nur, wenn kein Absaugadapter montiert ist.

Beim Fräsen der Löcher hat es etwas gestaubt.

Haufen

Danach ging es daran die Löcher abrunden. Aber Moment. War da nicht etwas? Ja genau, ich hatte ein Loch und die Plattenkanten bereits am letzten Bau Tag mit 45° angefast. Nun doch abrunden? Ja und ich sag euch auch warum.

Beim Fräsen der Löcher mit meinem Nutfräser und der Absaugung ist mir aufgefallen, dass der Schlauch sehr stark über die gefaste Kante gescheuert hat. Nun ist diese rund und auch die Löscher habe ich von Ober- und Unterseite abgerundet.

Danach ging es dann daran, dass ich von der Unterseite vier Klötzchen aus Resten (38×38 mm Rahmenholz) je Holzbock montiert habe, um dazwischen die Auflage einzuklemmen.

Fixierungen

Ausblick

Und wie geht es nun weiter? Aktuell ist ein gebrauchter Exzenterschleifer von Metabo zu mir unterwegs, den ich günstig bei ebay ersteigert habe.  Mit diesem möchte ich das gesamte Gestell sowie die Tischplatte schleifen, um eine gleichmäßig glatte und saubere Oberfläche zu erhalten.

Außerdem werde ich zur Verbindung beider Böcke eine weitere MDF Platte anfertigen, welche als Zwischenboden dienen soll, auf dem ich Geräte, Koffer oder Werkzeug ablegen kann.

Bis dahin,

euer Holzbock 🙂

 

Rezension – Das große Heimwerker-Handbuch

Jeder kennt es. Man zieht in seine erste eigene Wohnung und steht plötzlich vor Aufgaben, die zuvor der Vater erledigt hat. Es geht um Heimwerker-Arbeiten. Zwar ging es mir da nicht ganz so, da ich bereits bei meinen Eltern viel selber gemacht oder gemeinsam mit meinem Vater saniert habe, dennoch bin ich froh, euch das folgende Buch vorstellen zu dürfen.

Das Buch

Gegenüber der 1. Auflage wurde das Buch um zahlreiche Textpassagen sowie detailreiche und aussagekräftige Illustrationen erweitert. Außerdem ist der technische Wandel auch nicht spurlos am Buch vorüber gegangen, sodass das eine oder andere neu entwickelte Werkzeug darin behandelt wird. Insgesamt kamen rund 130 Seiten hinzu.

Überblick

Nach und nach geht Autor Holger H. Schweizer auf die zahlreichen Themenkomplexe ein, die auf einen einprasseln, wenn man auch nur vom Heimwerken träumt.
• Basis-Grundlagen
• Welche Werkstoffe gibt es?
• Wie werden diese am besten be- und verarbeitet?
• Weitere nützliche Alltags-Tipps

Im Detail

Als besonders wichtig für angehende Heimwerker(innen), die sich gerade erst in das Thema reinfinden möchten, empfinde ich das 1. Kapitel „Basics – was man wissen muss!“.

Denn neben den grundsätzlichen Vorzügen von elektrischen Werkzeugen werden hier auch die wichtigsten Sicherheitshinweise vermittelt und aufgezeigt, wie man beim Werken am eigenen Heim auf der sicheren Seite ist.

Daran anschließend stellen Holger H. Schweizer euch nach und nach zahlreiche Werkstoffe vor, damit ihr euch mit diesen vertraut machen könnt. Nicht zuletzt, um das für euer Projekt beste Material auswählen zu können.

Zu guter letzt folgt der Hauptteil des Buches mit einem umfangreichen (\> 200 Seiten) Kapitel darüber, wie man die zuvor erlernten Werkstoffe be- und verarbeitet, um seine Projekte zu verwirklichen.

Fazit

Für 39,90 € erhaltet ihr mit dem Buch einen rund-um Ratgeber zum Thema Heimwerken. Ganz egal Ob Grundkenntnisse der Elektroinstallations-Technik, Holz-Technik oder des Metallbaus. Alles wird sehr verständlich und praxisnah vermittelt. Klare Kaufempfehlung!

Lasst auch ihr euch von 464 Farbfotos, 70 Tabellen mit detaillierten Informationen und 528 Zeichnungen in den Bann des Heimwerkens versetzen! 🙂

Das Buch wurde mir kostenlos vom Ulmer Verlag zur Verfügung gestellt, um es zu bewerten.