#19 – Terrassen-Modernisierung am Gartenhaus – IV

Das Projekt ist ein Mehrteiler! Eine Übersicht aller Bauberichte findet ihr hier.

Diese Woche wurde der Feierabend am Freitag sowie der Vormittag vom Samstag erneut im Garten meiner Eltern verbracht, um unser aktuelles Projekt fertigzustellen.

Der Terrassenboden musste vollständig abgeschliffen, gereinigt und im Anschluss eingeölt werden.

An dieser Stelle großer Dank an PNZ Produkte, die mir freundlicherweise das verwendete Öl für die Bangkirai-Dielen zu Testzwecken zur Verfügung gestellt haben. Das Öl ist hellbraun pigmentiert, sodass der Boden nach der Behandlung damit wieder frisch aussieht.

Freitag

Meinen Feierabend habe ich am Freitag bei meinen Eltern verbracht, um den letzten großen Meilenstein vor ihrem Urlaub vollenden zu können.

Abschleifen

Das Abschleifen hatte mir persönlich tatsächlich den meisten Kummer bereitet. Ich hatte bei zuvor solche Flächen mit meinen Maschinen bearbeitet und auch Bangkirai als Material war mir noch nicht sehr bekannt. Nichts desto trotz musste es gemacht werden, da die Dielen beim ehemaligen Besitzer anders herum lagen und so bei den Auflagestellen Flecken entstanden waren. Diese wollten wir durch das Abschleifen ‚los werden‘.

Zu allererst bin ich mit dem Fein FMM 350 Q die Ränder entlang gegangen, da ich dort mit dem Exzenterschleifer aufgrund des Hubs zu viel kaputt machen würde. Die 130mm (Kantenlänge) Dreiecksplatte von Fein war mir dabei eine große Hilfe und dank Absaugung mit dem CTL MIDI ging das völlig Schmutz und Problemlos.

Im Anschluss an diese Vorarbeit konnte dann großflächig mit dem Metabo SXE125 der Rest der Terrasse bearbeitet werden. Dank ‚feststellen Funktion‘ vom Drehzahl-Regler konnte der Exzenterschleifer dann angenehm mit dem Knauf oben drauf über die Fläche geführt werden.

Auch dabei war der CTL MIDI wieder mit im Einsatz und auch die Kniepolster von Weitblick Workwear wurden dafür wieder in die Arbeitshose eingebaut.

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Reinigen und Ölen

Im Anschluss haben wir die Terrasse vollständig abgekehrt und mit dem Sauger gereinigt, bevor das Bangkirai-Öl von PNZ aufgetragen wurde.

Samstag

Am Samstag-Vormittag standen überwiegend kleinere Baustellen auf dem Plan. der Steg wollte ebenfalls noch abgeschliffen und geölt werden, genauso auch der Blumenkübel, den ich im letzten Jahr gebaut habe.

Zusätzlich wurde der Blumenkübel mit dem Multimaster abgeschliffen und im Anschluss genau wie Terrasse und Steg mit dem Bangkirai-Öl behandelt.

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Dass sich unsere Arbeit gelohnt hat zeigte sich heute, als mein Vater mir ein Bild der ‚möblierten‘ Terrasse geschickt hat. Es ist kaum zu vergleichen mit dem Anblick vom letzten Jahr.

Vorher

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Heute

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Ich persönlich find es – über den Wandel der Terrasse hinaus – übrigens wahnsinnig erstaunlich, wie schnell sich die Natur in unserem Garten entwickelt hat. Auf dem ‚vorher‘ bin ist noch alles grau und braun, auf dem Bild von heute ist alles grün und schon sehr schön zugewachsen. Dazwischen liegen nur 4-5 Wochen. Erstaunlich, was unsere Umgebung alles kann 🙂

#18 – Terrassen-Modernisierung am Gartenhaus – III

Das Projekt ist ein Mehrteiler! Eine Übersicht aller Bauberichte findet ihr hier.

Letzten Samstag (28. April 2018) ging es weiter an der Terrasse im elterlichen Garten. für heute stand die Fertigstellung der Seitenwände, die Vorbereitung der Deckelkonstruktion sowie der Steg entlang der Nachbargartens auf dem Plan.

Mein Vater hatte die ehemaligen Terrassen-Dielen im Laufe der Woche bereits mit dem Metabo SXE125 grob und danach fein abgeschliffen und mit der neuen Lasur gestrichen.

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Die Seitenwände

Daher konnten wir Samstag direkt damit beginnen, die Seiten der Kiste fertigzustellen. Ähnlich, wie bei dem Blumenkübel, den ich für meine Eltern im letzten jähr gebaut habe, hatten wir uns dazu entschlossen die Enden jeweils im Wechsel überlappen zu lassen, sodass immer ein Kopfende zu sehen ist, dann wieder kein usw.

Das bedeutete auch, dass wir die Kopfseite zum Garten noch mal abmontieren mussten, um dort noch zwei Bretter einzukürzen und alle erneut zu streichen.

Außerdem stand erneut ein Längsschnitt mit der HS7601 von Makita auf unserer Aufgabenliste, um das letzte Brett über der Terrasse einzupassen.

Bevor wir dann aber alles montiert haben, gab es noch einen kurzen Abstecher in die Innenausstattung der Kiste, da es noch die Algen-Lampe zu platzieren galt. Der Zulauf vom Teich kommt unten in die Kiste rein, muss in die Algen-Lampe und dann nach oben zur Filter-Box weg.

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Zum Anschluss von unten an die Algenlampe haben wir mit der Bohrmaschine und einer Lochsäge ein passendes (65 mm) Loch in einen Dielen-Rest gebohrt, durch den der Schlauch samt Anschluss passt.

So können wir die Algenlampe auf dem Dielenbrett fixieren und kommen dennoch gut an alle wichtigen Stelen dran, um Reinigungen oder Wartungen durchzuführen, oder um die Pumpen-Anlage zum Winter abzubauen.

Eine neue Maschine

Dank Internet und eBay Kleinanzeigen hat im Laufe der letzten Woche eine neue Maschine ihren Weg zu mir gefunden. Der Fein Multimaster FFM350Q ist wahrscheinlich vielen ein Begriff und ich hatte das Glück einen gebrauchten zu einem guten Preis zu bekommen.

Natürlich gab es auch direkt eine Aufgabe für das neue Gerät. Die Oberkanten der Kiste waren noch mit der alten, schlecht haftenden Farbe gestrichen. Das konnte nicht so bleiben, also galt es die gesamte Kanten von oben und in die Fasen abzuschleifen. Zusammen mit dem CTL-MIDI von Festool und P80er Schleifpapier ging es der Kante mit dem Multimaster an den Kragen.

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Der Steg

Danach stand bei uns Aufgabenteilung auf dem Plan. Mein Vater hat die Deckelkonstruktion vorbereitet und ich habe mich um den Steg entlang des Nachbargartens gekümmert.

Dabei kamen auch zum ersten mal meine Kniepolster von Weitblick Workwear im wahrsten Sinne des Wortes zum Einsatz. Die neue Hose bietet nämlich zwei Taschen vor den Knien, in die die Polster eingesetzt werden können.

Bei der eigentlichen Montage kamen dann erneut unsere beiden Makita Schrauben, die SPAX Abstandsklötzchen und Edelstahl-Terrassenschrauben zum Einsatz.

Die Deckelkonstruktion

Von der Konstruktion der Auflagen für die beiden Deckel gibt es leider keine Bilder. Wir haben vier Douglasie-Rahmenhölzer passend abgelängt und in gleichen Abständen an der Oberseite montiert. Außerdem wurden sechs Dielen-Stücke verschraubt, die fest an der Kiste bleiben werden. zwischen diesen Begrenzungen werden die zwei Deckel ihren Platz finden.

Zwischenstand

Das aktuelle Ergebnis unserer Arbeit sieht nun so aus. Wir sind schon sehr zufrieden und der Vorher-Nachher vergleich resultiert ganz klar in einem „Das hat sich gelohnt!“.


 

In eigener Sache

Wie ihr auf den Bildern oben schon sehen konntet, besitze ich inzwischen ordentliche Arbeits- & Sicherheitsschuhe und Arbeitskleidung. Die Schuhe hat mir die Firma Elten aus Uedem (Nachbarort zu Goch) zur Verfügung gestellt und meine neue Arbeitskleidung stammt von Weitblick Workwear, wie oben bereits erwähnt.

Elten Sicherheitsschuhe Mit meinen neuen Sicherheitsschuhen bin ich sehr zufrieden. Dank Stahkappe und Metallfreiem Durchtrittschutz sind meine Füße gut geschützt, ich habe dennoch keinen Klotz am Bein, da die Schuhe trotz der Sicherheit ein angenehmes Gewicht haben.

Weitblick Workwear Meine Ausstattung von Weitblick Workwear umfasst eine Bundhose (Greybull 2.0), eine Jacke (Greybull 2.0), zwei T-Shirts und zur Hose passende Kniepolster. Alle Teile habe ich in Größen erhalten, die ich auch im normalen Alltag trage. Hose und T-Shirts passen sehr gut, die Jacke fällt für meinen Geschmack etwas groß aus, andererseits passt dadurch im Winter aber auch noch mal ein dicker Pulli mit rein. Lediglich die Kniepolster sind in meinen Augen noch ausbaufähig. Sie lassen sich nur mit viel Mühe in die Taschen einführen und auch das herausziehen gestaltet sich schwerer, als es nun klingen mag. Weitblick hat bereits dieses Feedback von mir erhalten und an das Produkt-Managament weitergegeben.

Ich danke beiden Firmen für die Unterstützung meines Instagram-Profils und diesem Blog, denn ohne die Kooperationspartner wäre – zumindest mir – dieses Hobby nicht in dieser Form möglich. Danke dafür!

Hier noch ein paar Impressionen vom ‚großen Liefertag‘, alle Pakete kamen gleichzeitig.

 

#17 – Terrassen-Modernisierung am Gartenhaus – II

Das Projekt ist ein Mehrteiler! Eine Übersicht aller Bauberichte findet ihr hier.

Letzte Woche Samstag angefangen, ging es diesen Samstag munter mit der Terrassen-Sanierung weiter. Alles zu Teil I findet ihr hier. Dieses mal geht es um das Schleifen der alten Dielen und die Montage der Einhausung für das Gartenteich-Equipment.

1. Schleifen

Die wichtigste Aufgabe für die nächsten Arbeitsschritte war das Schleifen der alten Terrassendielen, um die alte Farbe möglichst großflächig zu entfernen, bevor diese dann in einem helleren Farbton neu gestrichen werden.

Es ging um Terrassendielen aus Douglasie, die über die Jahre zwei Mal gestrichen wurden. Erst mit 40P das gröbste runter geholt und, danach den Feinschlimm mit 120P. Da freuen sich die Füße später 🙂

2. Rahmen & Dielen montieren

Die gesamte Einhausung für Teichfilter, UV-Lampe & Co. basiert auf einer Konstruktion aus gehobelten 40 x 60 mm Douglasie Rahmenhölzern, welche mit Winkeln, Flacheisen und Schrauben zu einem Gestell zusammengebaut wurden.

Zum Verschrauben kamen – neben einigen kürzeren – überwiegend 3,5 x 40 mm SPAX-Schrauben mit T-Star 15 Kopf zum Einsatz, die in die kurze Seite der Rahmenhölzer geschraubt wurden.

Die Montage der ‚Kiste‘ fand dann am eigentlichen Standort statt, da die fertig montierte Kiste nur noch schwer durch den engen Garten gekommen wäre. Außerdem musste der Filter in die Kiste, bevor alle Seiten miteinander verschraubt waren.

Zusätzlich wurde eine Diele wieder mit der Handkreissäge auf der Länge geteilt. Ich (und mein Vater) bin immer wieder froh, dass ich diese Säge habe. In solchen Fällen weiß man sonst absolut nicht, wie man das lösen soll, ohne wieder jemanden mit einer Hand- oder Tischkreissäge zu suchen, und sich diese zu leihen.

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Im Einsatz war wieder die HS7601, die 2x 1,40 m Führungsschienen (beide von Makita) und die Stifte von Pica Marker (In dem Fall der PicaDry mit der gelben Wachsmine).

4. Fertigstellung vom Zwischenergebnis

Zuletzt wurden noch die neuen-gebrauchten (und nun geschliffenen) Dielen an der (vom Garten aus gesehen) Kopfseite der Kiste mit der neuen Farbe (siehe oben) gestrichen. Danach sahen die alten Dielen, zumindest für unseren Anspruch, wieder richtig gut aus. Natürlich weiterhin kein Vergleich zu den Bangkirai-Dielen, aber dennoch weit aus besser, als sie zu entsorgen und neue zu kaufen.

#16 – Terrassen-Modernisierung am Gartenhaus – I

Das Projekt ist ein Mehrteiler! Eine Übersicht aller Bauberichte findet ihr hier.

Dass man sich nicht immer auf den Rat anderer verlassen sollte, sondern eher auf sein Bauchgefühl, das zeigt sich immer mal wieder im Leben. Bei mir, genauer gesagt bei meinen Eltern, hat es sich zuletzt bei der Gartenhaus-Terrasse bewahrheitet. Auf Rat eines Bekannten hin hatte mein Vater vor einigen Jahren die Dielen mit einer günstigen Holz-Lasur gestrichen, die aber kurz darauf bereits abblätterte. Aus Unwissenheit hat er danach mit Wetterschutzfarbe versucht zu retten, was noch zu retten war. Leider waren immer noch Reste der Lasur auf den Dielen, weshalb auch die neue Farbe abblätterte.

Dank guter Nachbarschaft und ebenfalls fleißigen Nachbarn, hatten diese vor kurzem einige Quadratmeter Bangkirai Terrassendielen abzugeben. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um der Gartenhaus-Terrasse eine zweite Chance zu geben.

Was die ersten Schritte zur neuen Terrasse waren, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.

Weiterlesen „#16 – Terrassen-Modernisierung am Gartenhaus – I“

#13 – Einen Schrank mit Pocket-Holes selber bauen

Nachdem ich mir sehr lange Gedanken über meine aktuellen Raum- und Platzsituation im Kellerraum gemacht habe, stand fest, dass etwas her muss, das mehr Stauraum für Haushalts-Material schafft, zeitgleich musste damit aber auch anderer Platz für das Werkzeug entstehen.

So keimte über den Jahreswechsel die Idee für einen Werkzeugschrank in meinem Kopf, wie ihn viele von euch auch bei sich stehen haben. Es sollten einige Systainer und zahlreiches Kleinzeug darin, zwei größere Maschinen aber auch darauf Platz finden. Damit sich auch andere von meiner Idee inspirieren lassen können, hier ein Plan, der kurz vor der Umsetzung Stand der Dinge war.

Grobe Planung vom Werkzeugschrank
Grobe Planung vom Werkzeugschrank

Eine kleine Änderung gab es aber dennoch. Zum Ende hin zeigte es sich als sinnvoller an, das linke, 15cm schmale Regal nicht nach vorne, sondern stattdessen zur Seite zu öffnen. Wer mit dieser Beschreibung noch nichts anfangen kann, scrollt einfach mal weiter runter zur fertigen Version.

Unterstützungen

Dieses Projekt wurde gleich von zwei Firmen unterstützt. Das Holzland Dorsemagen aus Kleve hat mich mit dem nötigen Material unterstützt und mir dieses zusätzlich direkt nach Plan zugeschnitten.

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An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, wie akkurat der Zuschnitt vom Material ist. Alles passte sehr exakt so wie geplant. Montags in Auftrag gegeben waren die Platten bereits am Dienstagmorgen fertig zugeschnitten und abholbereit.

Zusätzlich zum Holzland Dorsemagen hat mich die Firma Kreg Tools unterstützt, die unter anderem Bohrhilfen für Taschenloch-Bohrungen oder auch für Löcher im 32 mm System anbieten.

Beide Unterstützungen haben absolut nichts mit meiner Meinung über die Leistung oder die Qualität der waren zu tun. Ich bewerte die Produkte ehrlich, damit ihr einen Mehrwert für euch daraus ziehen könnt. Auch Geld bekomme ich für diese Testberichte keines. Mir geht es ganz alleine darum euch gute Produkte, Händler oder andere Dinge empfehlen zu können, weil es viele schwarze Schafe auf dem Markt gibt, die Werkzeuge anpreisen, die nichts taugen, aber den Markt damit überschwemmen. Ich möchte, dass ihr fundierte Entscheidungen auf Basis echter Erfahrungen treten könnt.

 Umsetzung

Umgesetzt habe ich das Projekt, wie alle meine bisherigen Projekte, in meiner kleinen Kellerwerkstatt. Mit der klitze-kleinen Schwierigkeit, dass der ganze Keller auf dem Kopf stand, weil ich umräumen musste, damit der neue Schrank Platz findet.

Ich war froh über die Unterstützung durch meinen Vater bei diesem Projekt, gerade weil die schweren MPX (Mutliplex) Platten zu zweit einfach besser zu montieren waren als alleine, aber auch, weil es zu zweit einfach geselliger ist.

Der Sockel

Zuerst habe ich morgens, noch bevor mein Vater eintraf, den Boden mit einem Sockel aus Kanthölzern vorbereitet…

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… und im Anschluss die Positionen der Zwischenwände angezeichnet.

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Dabei waren der Pica Bleistift, ein Stahlmaß sowie der Multifunktionswinkel von Rolson. wie so oft meine liebsten Helfer.

Pocket Holes

Das Bohren der Pocket Holes war mit dem Kreg Jig K4 Master System eine reine Freude. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, die Verwendung sehr einfach und dank der Absaugung klappt das Bohren der Löcher fast ganz ohne Holz-Späne und Dreck.

Dank der Spannzange am Kreg Jig K4 konnten sowohl schmalere Bretter (150 x 950 mm), als auch breite Platten (480×950 mm) eingespannt und bequem gebohrt werden. Insgesamt waren sechs schmale Bretter und vier Platten oben und unten mit Pocket Holes zu versehen. Alle Bretter waren in unter einer Dreiviertelstunde fertig vorbereitet.

Auch die Idee, einen Absang-Stutzen an das System ‚anklicken‘ zu können, ist genial. Ganz ohne Dreck die Löcher zu Bohren war für mich bisher kaum vorstellbar. Leider! passt die original Festool Absaugmuffe nicht auf den Stutzen von Kreg. Da muss ich mir mal einen Adapter für suchen. Solltet ihr bereits einen passenden Adapter im Internet gefunden haben würde ich mich über einen Kommentar mit einem Link freuen!

Lochreihen für Regalbodenträger

Um ein möglichst zukunftssicheres ‚Möbel‘ für meine Werkstatt zu bauen, sind die Regalböden nicht verschraubt, sondern liegen auf 5mm Regalbodenträgern von Hettich. Insgesamt mussten zwei schmalere Bretter und vier Platten, teilweise doppelseitig, mit Lochreihen vorbereitet werden.

Perfekt, dass ganz zufällig erst vor kurzem das Kreg Shelf Pin Jig bei mir eintraf. Genau wie viele andere Bohrhilfen für Lochreihen setzt das System auf 32mm Abstände und für (unter anderem?) den deutschen Markt auf 5mm Bohrungen.

Um sicher zu gehen, dass alle Reihen an der gleichen Stelle beginnen, haben wir vorher auf einer Seite des Werkstücks markiert, dass dies die Oberseite sein wird und dort eine Leiste im rechten Winkel zur Seitenkante aufgespannt. Das hat gut funktioniert. Mit dem seitlichen Anschlag der Bohrhilfe klappte der rest fast wie von alleine.

Nach dem Bohren der Lochreihen haben wir mich alle mit einem Senkbohrer von Wolfcraft ‚entgratet‘, damit die Träger-Stift gut rein gingen.

Montage

Das Montieren der einzelnen Komponente habe ich leider nur sehr sporadisch dokumentiert.

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Ich kann euch nur sagen, dass ich vor Freude hätte Luftsprünge machen können, da das Verschrauben im Pocket Hole System von Kreg einfach super geklappt hat. Die Schrauben haben immer gepackt, der Bit ist zu Beginn nie, zum Ende etwas öfter, aus der Schraube gesprungen und alles war nach den ersten zwei Schrauben schon sehr fest.

Das Ergebnis

In meinen Augen, kann sich das Ergebnis unserer Arbeit durchaus sehen lassen. Es gibt sicherlich Optimierungsbedarf, nicht zuletzt, da ich bei der Berechnung der Höhe den Sockel nicht berücksichtigt hatte. Das Resultat ist nun ein Schrank, dessen Oberkante bei knapp 103 cm liegt.

Dank meiner Körpergröße ist das aber noch durchaus auszuhalten und gerade bei der Arbeit an der Bandsäge kann ich mir nun den gekrümmten Rücken sparen.

Front-Ansicht

Von Vorne bietet der Schrank nun Platz für (aktuell) sieben Systainer, eine ‚Krempel-Kiste‘, meinen Metabo SXE 125 Exzenterschliefer (Nachfolger SXE 3125) und meinen Bosch Professional GBH 2-26.   Außerdem haben ein paar Schrauben und Nägel oben rechts Platz gefunden.

Ihr seht schon, zu meiner RecordPower Bandsäge (BS9) hat sich eine Bohrmaschine dazugesellt. Es handelt sich dabei um die RecordPower DP25B vom Maschinenhandel Meyer. Einen Detailbericht dazu bekommt ihr bald hier auf meinem Blog.

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Seiten-Ansicht

Seitlich findet nun jeglicher Kleinkram einen geeigneten Platz, der sonst oft im Weg rumsteht und unnötig Platz verschwendet, den man besser nutzen könnte. An der Seite stören die Kleinigkeiten nicht, sind aber dennoch schnell griffbereit.

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Im Anschluss an den Aufbau und das Einräumen vom Schrank folgte noch ein Umräumen im Kellerraum, um nun den geplanten Platzgewinn zu realisieren. Außerdem wurde die Beleuchtung etwas umgestellt. Davon folgen in den nächsten Tagen noch Bilder auf meinem Instagram Profil.

Ich hoffe ihr habt morgen einen schönen Sonntag,

Daniel vom Holzbock.Blog 🙂

#12 – Neuzugänge in der Werkstatt

Diese Woche stand ganz im Fokus von zahlreichen Paket-Lieferungen. Gleich vier Firmen haben sich dazu bereit erklärt, meinen Blog sowie mein Instagram Profil, kurz gesagt mein Hobby, mit ihren Produkten zu unterstützen. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle an die Firmen PNZ-Produkte, Kreg Tools und den Maschinenhandel Meyer sowie das Holzland Dorsemagen aus Kleve.

Jede dieser vier Kooperationen hat Ihre gewissen Gründe, die ich euch im folgenden kurz erklären möchte.

1. PNZ-Produkte

Zusammen mit den Artikels aus der Produktpalette der PNZ-Produkte GmbH plane ich bei meinen Eltern die Instandsetzung einer Gartenhaus-Terrasse sowie das Streichen vom Dachüberstand selbigen Gartenhauses. Dafür habe ich Holzdeckfarbe (weiß), Bangkirai-Öl und Außenöl erhalten, welche ich im Frühjahr diesen Jahres näher auf meinem Blog und auf Instagram präsentieren und anwenden werde.

2. Kreg Tools

Die Unterstützung der Firma KregTool hat mich im wahrsten Sinne umgeblasen. Ich bin nun nicht nur in der Pocket-Holes in Holzstühle einzubringen für verdeckte Verschraubungen, nein ich kann auch die beiden Handkreissägen Führungen Accu Cut und Rip Cut testen und euch vorstellen.

Hier könnt ihr euch auf alle fälle auf das eine oder andere größere Projekt in der nächsten Zeit freuen.

3. Maschinenhandel Meyer

Die Freude war groß, als der Maschinenhandel Meyer erneut Interesse daran zeigte, mir eine Maschine für Präsentationszwecke zur Verfügung zu stellen. Zu einem sehr guten Preis, der für beide Seiten fair war, gab es die Recordpower DP25B, den passenden Schraubstock DV4 sowie ein Set HSS Metallbohrer.

Hier gibt es weitere Details zur Bohrmaschine => Maschinenhandel Meyer Webshop

Gewohnt sicher und schnell wurde die Bohrmaschine geliefert und natürlich am Abend direkt noch montiert. Leider fehlte in meinem Paket das Vorschub-Rad, doch dank Instagram und dem tollen Kundenservice vom Maschinenhandel Meyer war zwei tage später ein passendes Rad bei mir. Kann ich nur weiterempfehlen!

4. Holzland Dorsemagen

Wer im letzten Jahr die Bauberichte meines selbstgebauten MFT auf Holzböcken verfolgt hat, der weiß, wo ich das Material dafür geholt habe. Beim Holzland Dorsemagen in der Nachbarstadt Kleve. Um so mehr freut es mich, dass selbige nun mein nächstes Projekt mit einer großen Portion MPX (Multiplex) unterstützen. Dieses habe ich auch in der vergangen Woche fertig auf Maß zugeschnitten abgeholt.

Ihr seht, es passiert zur Zeit so einiges im Hintergrund und ich versuche, für das laufende Jahr einige spannende Projekte auszuarbeiten, bei denen ihr mich begleiten könnt und vielleicht selber noch etwas lernt.

Etwas in eigener Sache

Solltet ihr genau wie ich ab und an mal Holz-Material benötigen, geht nicht in den Baumarkt. Die Bretter sind verzogen und durchgebogen, die Balken krumm und schief. Zählt lieber ein paar euro mehr und unterstützt damit auch die zukünftige Existenz der ortsansässigen Fachhändler.

Ich habe auch lange und gerne vom Baumarkt mein Holz bezogen, inzwischen sehe ich aber die Vorzüge, die es hat dafür zu sorgen, dass es auch zukünftig einen Fachhändler in diesem Bereich gibt.

Wenn ihr also aus dem Kreis Kleve kommt, besucht doch mal das Holzland Dorsemagen! 🙂

Holzland Dorsemagen Kleve

#08 – Der Wiha Adventskalender

Über die Vorweihnachtszeit hatte ich das Glück, für die Firma Wiha den diesjährigen (2017) Adventskalender zu testen und auf Instagram zu begleiten. Außerdem möchte ich ein abschließendes Fazit für meine Follower und Leser abgeben, die euch bei der Kaufentscheidung im nächsten Jahr, egal ob positiv oder negativ, helfen könnte.

Der Kalender

Die Türchen

Meine Meinung

Wenn ihr mich fragt hat Wiha in diesem Jahr einiges gut, aber auch vieles nicht so gut gemacht bei der Realisierung dieses Kalenders.

Positiv

  1. Optisch ansprechend gestaltet
  2. Das Prinzip, dass die Inhalte in Türmen im Karton stehen und der Reihe nach nach unten rutschen, finde ich gut. Viel Inhalt passt so auf wenig Platz.
  3. Der Karton steht stabil

Negativ

  1. Die Haupt-Attraktion (24. Türchen) ist groß vorne drauf abgedruckt. Für jüngere Werkzeugbegeisterte, aber selbst für mich eine Enttäuschung, da es einfach die Vorfreude nimmt, die einen Adventskalender ausmacht.
  2. Viele vergleichsweise große Kartons, in denen aber kaum Inhalt ist. Mit jedem Türchen wird der Frust größer, anstatt die Freude größer.
  3. Unmengen an Papiermüll

Ich persönlich hoffe für Alle, die im nächsten Jahr den Wiha-Adventskalender kaufen oder geschenkt bekommen, dass Wiha sich mehr Gedanken über den Inhalt macht.